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– Das neue Vermarktungsmagazin für Unternehmen, die mehr wollen

REIF FÜR DIE

REIF FÜR DIE TRANSFORMATION der Vermarktung keine Zeit zu verlieren ist, aber auch keine überhasteten Entscheidung gefragt sind. Es geht in erster Linie darum, Grundsatzentscheidungen zu treffen, die dann natürlich auch zügig im Detail umgesetzt werden müssen. Solche Grundsatzentscheidungen bedürfen einer Due Dilligence (sorgfältigen Prüfung), die nur auf der Basis einer offenen, ehrlichen und tiefgründige Analyse aufgebaut werden kann. Wer hier zögerlich, ängstlich, abwartend oder mit zu viel Zweifeln arbeitet, wird schnell von den anderen Playern am Markt verdrängt werden und es dann schwer haben, sich hier erneut durchzusetzen. Bereits jetzt sind schon einige ehemals große Unternehmen und Marktführer vom Markt verschwunden oder in arge Bedrängnis geraten, nur weil sie die Zeichen der Zeit weder erkannt, noch richtig gedeutet, geschweige denn konsequent umgesetzt haben. Erinnert sei hier beispielsweise an den Quelle-Versandhandel, Kodak oder Nokia. Sowohl in der Produktentwicklung als auch in der digitalen Vermarktung sind bei solchen Unternehmen große Versäumnisse aufgetreten, die von lebensbedrohlichen Zuständen bis hin zum finalen Untergang geführt haben. Daneben gibt es eine Menge weiterer Unternehmen, die von der Marktverdrängung bedroht sind, wenn sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Und nicht wenige Unternehmen sind bereits in Konkurs gegangen und von der Konkurrenz geschluckt worden. Tendenz steigend mit dem Ergebnis, dass immer weniger Unternehmen sich immer größere Anteile am digitalen Geschäft sichern können, wenn die anderen Konkurrenten nicht rechtzeitig mit den richtigen Maßnahmen reagieren. In der digitalen Transformation gilt es also schnell zu sein, dabei aber auch die richtigen Werkzeuge zu nutzen, um den Reifegrad für die digitale Transformation zu bestimmen und letztendlich Maßnahmen herbeizuführen, die eine Digitalisierung der Vermarktung überhaupt erst möglich machen. Analyse des digitalen Reifegrades Zur Analyse des digitalen Reifegrades eines Unternehmens kann sich verschiedener Techniken bedient werden. Grundsätzlich sind aber solche Analysen in unterschiedlichen Bereichen auszuführen, die dann in aller Regel auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen werden. Wichtig bei jeder an a lytischen Vorgehensweise ist eine neutrale Einstellung zum Ergebnis. Das heißt, die Analyse muss in jedem Bereich ergebnisoffen ausgeführt werden und darf nicht bereits vorgefasste Resultate als Grundlage der Ergebnisinterpretation nutzen. Erst nach der Analyse sind die Ergebnisse zu bewerten. Günstig für eine tatsächlich objektive Analyse des digitalen Reifegrades ist es, unabhängige Experten hinzuzuziehen, die sowohl die Analysetools als auch die Analysetechniken definieren und am Ende auch die Bewertung des digitalen Reifegrades vornehmen. Alle in die Analyse einbezogenen Abteilungen und Mitarbeiter sind diesen Experten gegenüber zu größtmöglicher Offenheit und Transparenz verpflichtet. Nur so kann davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse der jeweiligen Analyse auch die tatsächliche Realität einer Aufnahme des Momentums darstellen. Die Grundelemente der digitalen Due Dilligence Im Rahmen der Analyse durch die digitale Due Dilligence sind folgende Bereiche einer gründlichen Analyse zu unterziehen: » Unternehmensbezogene Analyse » Marktbezogene Analyse » Unternehmensbezogene Analyse zur IT Mit diesen drei Elementen lassen sich wesentliche Einflussvariablen auf die digitale Transformation analysieren und bewerten. Wichtig ist, dass keines dieser drei Elemente ausgelassen wird, da nur eine umfassende Due Dilligence zu aussagekräftigen Ergebnissen zum digitalen Reifegrad eines Unternehmens führen können. 18

Governance: » Richtlinien und Prinzipien » Reporting und Steuerung » Strukturen und Rollen Transformationsmanagement: » Projektgovernance » Projekt Portfolio Management » Projektplanung Das sind die wesentlichen Bestandteile in der unternehmensbezogenen Analyse zum digitalen Reifegrad eines Unternehmens. Die unternehmensbezogene IT-Analyse Ganz eng verbunden mit der digitalen Transformation ist ohne Frage der Bereich der IT. Auch in der unternehmensbezogenen Analyse der IT ist eine offene Kommunikation unerlässlich, da hier wesentliche technische und personelle Voraussetzungen zum digitalen Wandel betrachtet werden müssen. Hier geht es um: » Interoperabilität » IT Security » Big Data » Connectivity Die unternehmensbezogene Analyse Die unternehmensbezogene Analyse beschäftigt sich mit Fragestellungen wie: » Was wissen wir über unsere Kunden? (Daten, Analytics, Costumer Journey, Web und Social Media) » Haben wir bereits eine digitale Strategie und ein digitales Geschäftsmodell? (Vision und Mission, digitales Zielbild, Positionierung, Service Portfolio, digitales Management und Risikomanagement) » Sind wir in der digitalen Marktbearbeitung bereits aktiv? (Social Media, Online Vermarktung, Multi-Channel-Strategie, Costumer Experience) » Digital Operations (Prozessdigitalisierung, digitale Organisation, digitaler Betrieb) In dem Zuge, in dem wir das Unternehmen an sich auf seinen digitalen Reifegrad hin analysieren, dürfen auch Kultur und Mensch der Analyse nicht verschlossen bleiben. Hier stellen sich die Fragen zu: » Collaboration » Kommunikation » Change Management » Mitarbeiterqualifikation » Kultur In diesen vier Bereichen der unternehmensbezogenen IT-Analyse werden immer das IT-Management, die IT-Ressourcen und Skills, IT-Prozesse und IT-Architektur sowie die bestehende IT-Technologie einer genauen Analyse unterzogen. Die Marktanalyse im Rahmen der Due Dilligence Wesentlich in der Auseinandersetzung mit den Mitbewerbern und zur Einschätzung des digitalen Reifegrades von Unternehmen ist die gründliche Marktanalyse. Hier gilt es festzustellen, wo sich das jeweilige Unternehmen im Markt wiederfindet, in welchen Konkurrenzsituationen es sich befindet und wie die Bedrohungspotentiale durch neue und bekannte Unternehmen derselben Branche im Markt zu bewerten sind. Grundsätzlich lässt sich sagen, je mehr Wettbewerbsteilnehmer im Marktsegment konkurrieren, desto lebhafter ist die Wettbewerbssituation und entsprechend die Konkurrenz. Daraus folgt eine höhere Intensität in der Marktauseinandersetzung und entsprechend eine konzentriertere Analyse der Mitbewerber. Grundsätzliche Elemente der Marktanalyse sind die Bewertung der » Bedrohung durch neue Anbieter (Skaleneffekte, Produktdifferenzierungen, Kapitalerfordernisse, Wechselkosten, » SMARTSELL19

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