Aufrufe
vor 5 Monaten

„Smart Sell“ Prieview

  • Text
  • Unternehmen
  • Digitalen
  • Digitale
  • Marketing
  • Transformation
  • Vermarktung
  • Digitalisierung
  • Menschen
  • Offline
  • Kommunikation
– Das neue Vermarktungsmagazin für Unternehmen, die mehr wollen

EIN GUTER MIX IS WICHTIG

EIN GUTER MIX IS WICHTIG Momentan läuft in vielen Unternehmen ein kontro - verse Debatte darum, in welchem Verhältnis Online und Offline Marketingmassnahmen stehen sollten. Die Intensität dieser Diskussionen hängt in starkem Maße von unterschied lichen Faktoren ab, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: » Alter/Tradition des Unternehmens » Inhaltliche Ausrichtung/Produkte » Affinitäten der Geschäftsleitung » Größe des Betriebes » Bestehendes Filialnetz/Außendienst » Bisherige Beschäftigung mit dem Thema Digitale Transformation Allein aus der Breite der unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse resultiert eine hohe Streubreite in den Ansichten dazu, wie wichtig ein digitaler Vermarktungsansatz ist. Hier gehen die Meinungen innerhalb einer Branche und sogar innerhalb nur eines Unternehmens oftmals weit auseinander. Um etwas Ordnung in die Auseinandersetzung zu bringen lohnt es sich, auch den Stellenwert von online und offline im Leben der jeweiligen Konsumenten zu betrachten. Das Leben spielt sich in vielen Sphären ab Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Interesse am Kauf von Produkten ein typisch menschliches Verhalten ist, dass sich zunächst in keine Kategorie einteilen lässt. Menschen kaufen aus unterschiedlichen Antrieben, die von der reinen Lebenserhaltung etwa durch Nahrung, Kleidung und Wohnen bis hin zur Befriedigung von Luxusinteressen reichen. Dazwischen liegt eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Bedürfnisse ebenso unterschiedlicher Intensität in der Ausprägung. Dabei ist es auf den ersten Blick gleichgültig, ob Waren und Leistungen online oder offline angeboten und verfügbar sind. Wichtig für die Konsumenten ist zunächst, dass ihre Bedürfnisse befriedigt werden. ONLINE UND OFFLINE IM GUTEN MIX 14

Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Unterschiede im Kaufverhalten eng mit den Lebensgewohnheiten der Menschen zusammenhängen. Generell lässt sich feststellen: » Menschen mit geringer Online-Affinität kaufen weniger online » Menschen mit hoher Online-Affinität kaufen häufiger online Wer es gewohnt ist, sich via Smartphone, Tablet oder Desktop umfassend über unterschiedlichste Angebote zu informieren, zeigt eine höhere Neigung zu Käufen im Internet. Betroffen von diesem Trend sind vor allem internetaffine Menschen in einem Alter zwischen 14 bis 45 Jahren. Dabei ist davon auszugehen, dass sich diese Alterszuordnung in den kommenden Jahren weiter nach oben ausdehnen wird. Schon heute werden viele Kaufentscheidungen von Leuten auch über 50 Jahren auf der Grundlage von digitalen Informationen getroffen. Und dennoch scheint auch das Offline Marketing nichts an seiner Wirkung eingebüsst zu haben. Plakatwände, Radiound Fernsehwerbung, Werbung im Kino, Flyer und Infopost nehmen immer noch ein großen Teil der Werbemittel ein und sorgen so für den Absatz von Waren und Leistungen, die nicht zwingend zu den Lebensnotwendigkeiten gehören. Insofern ist es schwierig, eine generelle Aussage zu treffen, welche Form der Vermarktung wichtiger ist. Einzig wichtig dürfte sein, sowohl die internetaffinen als auch die weniger internetaffinen Kunden oder Zielgruppen gleichermaßen gut zu erreichen. Eine gute Möglichkeit hierfür ist die Entscheidung, zu ergründen, in welchen Sphären sich die Zielgruppen bewegen. Für Buyer Personas, die ihre Kaufentscheidungen überwiegend auf digital verfügbare Informationen stützen, dürfte auch der digitale Vermarktungsansatz eine entscheidende Bedeutung haben. So ist immer häufiger zu beobachten, dass stark internetaffine Käufergruppen auch sehr aktiv in der digitalen Interaktion sind. Auf der anderen Seite ist feststellbar, dass sich jeder Mensch aber auch offline bewegt und hier Entscheidungen zur Bedürfnisbefriedigung anbahnt oder trifft. Insofern dürfte auch das Offline Marketing weiter seine Berechtigung behalten, zumindest auf Produkte und Leistungen bezogen, die nicht ausschließlich auf eine digitale Nutzung ausgerichtet sind. Offline ist nicht altbacken Diese Einsicht scheint im digitalen Zeitalter zunächst ein wenig abwegig zu sein. Allerdings gibt es nach wie vor genügend Lebensbereiche, die nur wenig oder gar nicht vom digitalen Wandel betroffen sind. Gerade in solchen Marktsegmenten ist offline längst nicht altbacken und behält seine volle Berechtigung. So werden wir auch weiterhin Brot ganz altmodisch direkt beim Bäcker kaufen, den Geruch frischer Backwaren genießen oder im Gespräch mit der Backwarenverkäuferin herausfinden, welches Brot wohl das Beste für unseren Geschmack sein könnte. Und auch im Restaurant werden wir weiter die Speisekarte lesen, ein Menü auswählen, und uns vom Servicepersonal einen passenden Wein empfehlen lassen. Es wird deutlich: Je nach Branche und gelebter Tradition kann der Anteil von Massnahmen im Online Marketing auch eher gering sein. Das jedoch schließt nicht aus, dass wir beispielsweise im Internet nach den Öffnungszeiten des Bäckers schauen, uns dort gern Empfehlungen geben lassen oder via Smartphone auch herausfinden, welches Restaurant in unserer Nähe mit welchen Menüs begeistert. Es kommt also auch für sehr traditionelle Branchen zunehmend darauf an, sich online richtig und wirkungsvoll zu präsentieren, auch wenn Verkäufe direkt über das Internet eher nicht vorgesehen und manchmal auch gar nicht möglich sind. Online und Offline Marketing miteinander verknüpfen Letztere Beispiele haben gezeigt, dass sich das Offline Marketing auch sehr gut mit unterschiedlichen Maßnahmen » SMARTSELL15

Default Collection

„Smart Sell“ Prieview

SmartSell - Webkiosk

„Smart Sell“ Prieview
Smart Sell Content Marketing - Beat Ambord